Samstag, 20. April 2013

Sachsenmeisterschaften Duathlon


- LSP Sportler mit 3 Meistertiteln -
Am vergangenen Sonntag dem 14.04. fanden in Dohna bei Dresden die diesjährigen sächsischen Meisterschaften im Duathlon statt. Dabei mussten die Sportler der Jugend A und der Juniorenklasse eine Streckenlänge von 3,75km Lauf /22km Rad/3,75km Lauf zurücklegen. Die Jugend B dagegen altersbedingt die kürzer Distanz von 2,5km Lauf / 7km Rad /1km Lauf.
Durch die optimale Vorbereitung im Italientrainingslager konnten die Sportler des LSP hervorragende Leistungen erzielen. Dabei sind besonders die Sachsenmeistertitel von Erik, Pascal und Michael hervorzuheben, aber auch Marie-Luis und Helena erreichten jeweils 2.Plätze in ihren Altersklassen.  Weiterhin schlug sich die ansteigende Formkurve von Karo in einem 3.Platz in der stark besetzten Konkurrenz der weiblichen Jugend A nieder.
Das Trainerduo Lukas Flinzberger/Björn Bromberger war mit allen gezeigten Leistungen der Sportler sehr zufrieden und stimmten sie zuversichtlich für die beginnende Wettkampfsaison. Die nächsten Wettkampfhöhepunkte sind am 27.04.die DM Duathlon in Cottbus und die erste Station des Deutschlandcups am 18.05. in Halle.
MW

Samstag, 13. April 2013

Sonne tanken in der Toskana - Bilanz eines Trainingslager


Nach unserem 14-tägigen Aufenthalt in der Toskana ( genauer  Castaglione della Pescaia)  liegt nun schon die erste Trainingswoche hier im kühlen Leipzig hinter uns.
Impression vom Ruhetag
In  Italien fanden wir optimalen Bedingungen vor, welche uns die Saisonvorbereitung  sehr angenehm machten. Bei durchweg angenehm warmen und sonnigem Wetter schwammen wir rund 45 km im beheizten Freiluftpool der Hotelanlage, spulten rund 1000km auf dem Rad ab und liefen  etwa 100km. So bereiteten wir unsere Saison, sowie die ersten großen Rennen der Wettkampfsaison 2013, die sächsischen Meisterschaften im Duathlon am Sonntag ( 14.4.), sowie die deutschen Meisterschaft im Duathlon am 27.4.  vor. Neben optimalen Trainingsbedingungen fanden die elf Athleten des Landesstützpunktes auch die Konkurrenz  aus Nordrhein-Westfalen und Bayern vor. Da wurden dann natürlich auch das Training und das Material der Rivalen kritisch unter die Lupe genommen.
Neben den elf Athleten aus Leipzig und Dresden machten sich Schwimmtrainer Björn Bromberger und Rad- und Lauftrainer Lukas Flinzberger mit auf die rund 1200km lange Reise in den Süden. Neue Informationen, dann auch mit den ersten Ergebnissen von der Sachsenmeisterschaft im Duathlon, folgen in Kürze.
EM

Mittwoch, 3. April 2013

Die Leiden der jungen Sportler


Der Wecker klingelt. Ich drehe mich vorsichtig nochmal auf die andere Seite… aua… geschafft! Ich spüre jeden Muskel meiner Beine. Ganz besonders rechts seitlich am Oberschenkel – obwohl – links zieht es auch schon ganz schön. Mein Nacken fühlt sich auch nicht gut an, der Rücken zieht und meine Arme lassen sich auch nicht schmerzfrei bewegen. Oh man, ich will wirklich nicht aufstehen. Heute ist Samstag… DER Samstag. Es wird anstrengend werden.

Mit verkniffenem Gesicht stehe ich dann doch auf und schaue zuerst in den Spiegel. Puh, ganz schöne Augenringe – man könnte meinen die Schwimmbrille würde sich langsam ins Gesicht brennen und die Narben auf dem Handrücken von der Leine werden auch nicht weniger. Ich sehe wirklich fertig aus. Nur gut, dass es jetzt erst mal leckeres Frühstück gibt. Wenn ich nur an diese ofenwarmen Brötchen mit der zerlaufenen Schokolade denke… das einzige was mich noch am Leben hält (…)

Na das Schwimmen war ja gar nicht so übel, aber DER Trainingswettkampf kommt ja noch. Wir rollen uns gerade ein, schön locker. Nicht schneller werden. Sag mal geht’s da gerade schon wieder bergauf? Ich dachte wir wollten locker einrollen… Leute, nicht schneller werden - das haut ja jetzt schon rein. Oh gut, wir kehren um – hat ja jetzt auch gereicht,  aber trotzdem ganz schön windig und die Straße ist auch nicht die beste. Aua mein Hintern… aaarrgh… schon wieder ein Schlagloch übersehen, zeigt doch auch mal was an! Mit tut ja eh schon alles weh, das kann ja noch toll werden. Und wie lang die Strecke doch ist. Aha… hier der Laufwendepunkt. Auch etwas zu weit für meinen Geschmack. Na wir sind ja schon fast da, oder soll ich lieber sagen „leider schon fast da“? Ok, letzte Vorbereitungen, was zieh ich bloß an? Wie war das mit den schnellen Wechseln nochmal? Aufspringen von links, oder von rechts? Und wie komme ich dann gleich nochmal in meine Schuhe? Und schon geht es los (…)
Jetzt bin ich wirklich müde, mir tut wirklich alles weh, aber es ist vorbei, geschafft! Ich liege auf meinem Bett, alle Viere von mir gestreckt und kann mich kaum noch bewegen. Meine Beine – ich glaube da kündigt sich ein Krampf an. Jetzt bloß nicht bewegen. Ich war so langsam, die Laufzeiten lasse ich besser unerwähnt. Obwohl… die Radzeiten besser auch. Ich glaube die Trainer haben sich ganz schön für uns geschämt – wir dürfen morgen gleich noch mal Wechseltraining machen. Aber morgen ist ja zum Glück Ruhetag – endlich! Vielleicht gehen die Schmerzen dann wieder weg, oder sie werden noch schlimmer?! Lieber nicht daran denken. Jetzt kuschle ich mich in mein aufgebauschtes Kissen und die warme flauschige Decke (Achtung: Ironie!) – wer schläft denn bitte mit Bettlaken zum zudecken. Noch nicht mal im Bett finde ich eine, meinen Schmerzen angepasste Position. Ah doch, so geht’s – Schmerzzone auf ein Minimum reduziert :-)
Gute Nacht!
Marta u. Theres

Freitag, 29. März 2013

Des Dramas zweiter Akt


Da nun fast 500km auf dem Tacho stehen und die erste Woche sich dem Ende neigt, ist es mal wieder Zeit für einen Bericht.
Nach drei anstrengenden Belastungstagen waren am Mittwoch entlastende Einheiten vorgesehen – dachten wir zumindest. Denn das Schwimmtraining beinhaltete 20x100m GA1/GA2 im Wechsel und war damit bei weitem nicht so ruhig, wie erwartet. Aber dafür stimmte das Wetter. Bei sonnigen 16°C ging es am Nachmittag zur Entschädigung nach Grossetto, wo es Eis, Kultur und Briefmarken gab. Donnerstag und Freitag stellten wir dann fest: „Alle Wege führen nach Grossetto.“ Egal wo wir mit dem Rad hinfuhren, dieser Name war auf den Wegweisern immer zu finden. Doch da wir Triathleten sind und auch das Laufen eine große Rolle spielt möchten wir noch erwähnen, dass  wir den Karfreitag um 7 Uhr mit einem 12km Dauerlauf begonnen haben. Das war’s erst mal…

Sonnige Grüße aus der Toskana! Karo/ Malu/ Helena

Mittwoch, 27. März 2013

STV-Nachwuchs in der Toskana


Am Samstagmorgen 4:30 starteten in Leipzig zehn Sportler und zwei Trainer in Richtung Italien. Ziel der Reise war die Toskana, genauer gesagt Castiglione della Pescaia (ca. 100km südlich von Florenz).

Die Flucht vor dem in der Heimat regierenden Winterwetter, hat sich bereits nach den ersten drei Belastungstagen bezahlt gemacht. Nach drei Einheiten auf dem Rennrad (trockenes Wetter und 10-15°C) am Sonntag, Montag und Dienstag folgt Heute nun der erste verdiente Entlastungstag. Auch das beheizte Schwimmbecken unter freiem Himmel bietet einige Abwechslung und das Lauftraining auf der hoteleigenen Waldrunde ergänzt die Radeinheiten effektiv. Ebenfalls in derselben Hotelanlage zu Gast sind die Nachwuchstriathleten der Landesverbände Bayern sowie Nordrhein-Westfalen. Da bleibt, wenn man nicht gerade mit sich selbst beschäftigt ist, auch mal Zeit potentielle Gegner der kommenden Saison zu beäugen. Nach diesem ersten Bericht aus dem Trainer-Zimmer folgen demnächst Beiträge aus den anderen vier Bungalows.
Sport Frei und Grüße nach Hause!

LF

Dienstag, 19. März 2013

Der Überprüfungswettkampf aus Sicht eines Trainers


Die meisten Athleten verbindet wohl eine gewisse Hassliebe mit dem Ritual des Sichtungswettkampfes. Einerseits ist man heiß darauf sich an Zeiten und Gegnern zu messen, andererseits bringt ein solcher „Tag der Abrechnung“ auch einen, oft nicht nur unterschwelligen Erwartungsdruck mit sich. Schließlich sollen an diesem einen Tag die Erfolge vieler mühsamer Trainingsstunden in knallharte Zeiten umgemünzt werden. Wie gut dieses Ziel erreicht wird hängt daher nicht immer nur von der tagesaktuellen Fitness sowie zähl- und messbar erfolgtem Training ab, sondern ist oft auch eine Kopfsache. Die Herangehensweise um mit diesem Druck umzugehen, könnten allerdings unterschiedlicher kaum sein.

Start 3000m Lauf (Jugend B - männlich)
Da gibt es die Selbstbewussten, die klare, ehrgeizige Ziele formulieren, wohl auch um sich selber Mut zu machen. Es gibt die Tiefstapler, die sich selber den Druck nehmen wollen, indem die Ziele bewusst niedrig angesetzt werden. Aber genauso sind Sportler zu finden welche die ganze Sache betont locker nehmen, oder im Gegensatz dazu Sportler, welche beinahe von Versagensängsten geplagt werden. Bereits in meiner Trainingsgruppe kann ich mehr als nur diese vier Typen beobachten - was jedoch alle Sportler gemein haben, ist das ehrliche Ziel Bestzeiten, um im Optimalfall Kaderzeiten abzuliefern. Aus dieser Perspektive betrachtet bin ich, als Trainer, mit jedem meiner Sportler zufrieden. Allein weil ich weiß, dass sie, egal ob bei der Bundeskadersichtung, oder bei unserer STV-Sichtung, alle momentan verfügbaren Ressourcen in die Waagschale geworfen haben. Die erreichten Zeiten waren in den meisten Fällen dann auch wirklich erfreulich und selbst wenn manchmal die Kadernorm um wenige Sekunden verfehlt wurde, waren kleinere und größere Leistungssprünge oft Anzeichen einer eindeutig positiven Tendenz. Nun ist es wichtig die Ergebnisse (auch die weniger Guten) zu analysieren und daraus die richtigen Schlüsse für die bevorstehende Trainingsperiode zu ziehen. Es muss nur gelingen in jedem Ergebnis einen Anreiz zu sehen, sei es mäßige Leistungen zu verbessern, oder gute Leistungen auf ein herausragendes Niveau anzuheben.

Wichtig ist am Ende nur, dass man sich im Laufe einer Saison nicht auf halbem Wege von seinen Zielen abbringen und entmutigen lässt. Wer sich allerdings einbildet jetzt schon am Ziel zu sein, sollte nochmal einen Blick in den Kalender werfen. Denn bis zu den ersten wichtigen Wettkämpfen sind noch rund zwei Monate Zeit und erst dann wird sich zeigen, wessen Leistungskurve im richtigen Moment ihr Maximum erreicht.

LF

Montag, 4. März 2013

Formtest für LSP-Sportler


Bereits am 23.2. fand in Chemnitz der zweite Swim & Run der Wettkampfserie statt. Eine gute Gelegenheit für uns LSP-Sportler unsere Form aus der vorangegangen Trainingswoche zu bestätigen. Auf 400m bzw. 800m Schwimmen und 2,5 km bzw. 5 km Lauf hatten wir die Möglichkeit uns mit anderen sächsischen Athleten sowie einer Hand voll Athleten vom Bundesstützpunkt Potsdam zu messen. Die Ergebnisse waren durchweg gut bis sehr gut, sodass wir mit ruhigem Gewissen die nächsten Stationen auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft im Juli in Angriff nehmen können. Diese Stationen werden die beiden Sichtungen der DTU (09.03) bzw. des STV (17.03) sein.
Weiter Berichte darüber folgen in kürze.

Unsere Ergebnisse vom 2. Swim & Run













EM